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Über AgrIQnet können innovative Projekte aus der Land- und Ernährungswirtschaft gefördert werden, die die landwirtschaftliche Wertschöpfung langfristig erhöhen und einen Mehrwert in den Bereichen Nachhaltigkeit oder Qualität aufweisen.

Um von der Förderung profitieren zu können, müssen nachfolgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Beitrag zur Wertschöpfung in der Landwirtschaft (z.B. positiver Einfluss auf die Absatzmenge, den Produzentenpreis, Reduktion von Kosten, Effizienzsteigerung, Marktzugang, etc.)
  • Mehrwert in den Bereichen Nachhaltigkeit (Ökologie oder soziales) und/oder der Qualität
  • Stärkung der Zusammenarbeit in der Wertschöpfungskette (gemeinsame Trägerschaft) und wo sinnvoll, unter den einzelnen Landwirten
  • Selbsttragende Finanzierung nach Ablauf der Entwicklungs- / Realisierungsphase

Welche Kosten sind anrechenbar?

Grundsätzlich sind alle Kosten anrechenbar, welche für die zweckmässige Umsetzung eines Projektes anfallen.

 

Vorabklärung

Entwicklung / Realisierung

Grundsatz

Anrechenbar sind die Kosten der Erarbeitung der Grundlagen eines Projekts.

Ko-finanziert werden jene Kosten, die zur Umsetzung des jeweiligen Projekts zweckmässig sind.

Beispiele

  • Erarbeitung Businessplan
  • Ausarbeitung Grundlagen eines Projekts (z.B. Entwicklung Anforderungen Produktionsstandard)
  • Machbarkeitsabklärungen
  • Weiterentwicklung eines Projekts
  • Marketing
  • Interne Kommunikation
  • IT-Systeme, Roboter
  • Projektspezifische Koordinationsarbeiten (keine Strukturkosten)

Nicht anrechenbare Kosten sind:

  • Klassische Produktentwicklung
  • Struktur- und Verwaltungskosten der Trägerschaften
  • Beiträge an Dritte
  • Infrastrukturkosten

Was kann nicht gefördert werden?

Einzelbetriebliche Projekte können nicht gefördert werden, auch wenn sie innovativ sind und den restlichen Kriterien entsprechen. Es können nur gemeinschaftliche Massnahmen unterstützt werden – also mindestens zwei Produzenten müssen an einem Projekt beteiligt sein.